DEKOLONIALWARENLADEN ist ein Hörsalon mit vielfältigen Stimmen zum Thema (Post)Kolonialismus und einem Soundscape des Musikers KMRU (Nairobi/Berlin). Für das Projekt wurden circa 30 Audiobeiträge von Wissenschaftlern und anderen Expert:innen versammelt, die in Möbelstücken interaktiv erfahrbar sind. Sie sind & Ihr seid herzlich eingeladen, diese zu erkunden.
Eröffnung: So. 19.4., 15 Uhr geöffnet: Fr. 17-20, Sa.+ So. 15-18 Uhr und nach Vereinbarung (bis zum 19.7.), Adresse: Bochumer Strasse 96, 45886 Gelsenkirchen Ausstellungsdauer: bis 19. Juli 2026. Der Eintritt ist frei.
VERANSTALTUNGEN:
Sonntag, 5.7., 16:30 Uhr: „Koloniale Kontinuitäten überwinden. Zufkunft gestalten“ Vortrag von Serge Palasie (Eine Welt Netz NRW)
Ausbeutung entlang globaler Lieferketten, Klimaungerechtigkeit, Rassismus oder Flucht und Migration: Das alles können wir ohne eine koloniale Vorgeschichte nicht verstehen. Das damals entstandene Wirtschaftssystem hängt weltweit immer mehr Menschen ab – und zwar nicht „nur“ in den ehemaligen Kolonien, sondern zunehmend auch bei uns. Zudem treffen auch uns die Folgen des menschengemachten Klimawandels in wachsendem Maße. Ein wiedererstarkender Nationalismus und eine zunehmende Abschottung sind Ablenkungsmanöver. Wie könnte eine Zukunft aussehen, in der Solidarität mehr als ein Lippenbekenntnis ist?
Serge Palasie (Eine Welt Netz NRW)
Vergangen:
Im Rap-Workshop am 11.6. entstanden: „Schau mich an!“: (Wortklangprojekt, Angelika Zurek; Produktion: Dein Couseng&Dekolonialwarenladen/S. Demming)
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Impressionen / Ausstellungsansicht:
DKWL im Projektraum EinLaden in der Bochumer Str. 96, GE.
DEKOLONIALWARENLADEN ist ein Projekt, das ein Forum bietet für vielfältige Stimmen zum Thema (Post)Kolonialismus und der Frage, wie wir dekolonisieren können. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit dem Musiker KMRU (Nairobi/Berlin). Ein wichtiger Schritt ist ein gesellschaftlicher Dialog … mehr
Impressionen von der Premiere in der Stadthausgalerie in Münster auf dem Festival Flurstücke, 27.-30.6.2024:
Der „Laden“ mit dem Schild vor/in der Stadthausgalerie MünsterDEKOLONIALWARENLADEN mit Besucher:innenErnest Chigozie Onu vor „seiner“ SchubladeDEKOLONIALWARENLADEN mit Besucher:innenDEKOLONIALWARENLADEN mit Besucher:innenDEKOLONIALWARENLADEN mit Besucher:innenDEKOLONIALWARENLADEN mit Besucher:innenBei der Lesung von M. Diallo im DEKOLONIALWARENLADENDEKOLONIALWARENLADEN mit Besucher:innenBesucherinnen am Klangmöbel von Camilo PachónDEKOLONIALWARENLADEN mit BesucherinnenDEKOLONIALWARENLADEN mit BesucherinDEKOLONIALWARENLADEN mit Besucher:innenDEKOLONIALWARENLADEN mit Besucher:innenEine Besucherin lauscht der Erzählung von Mnyaka Sururu MboroDEKOLONIALWARENLADEN mit Besucher:innenDEKOLONIALWARENLADEN mit Besucher:innenKMRU im DEKOLONIALWARENLADENDEKOLONIALWARENLADEN mit Besucher:innenBesucherin am Klangmöbel mit dem LWL-Podcast zum Kolonialismus in WestfalenDEKOLONIALWARENLADEN mit BesucherinDEKOLONIALWARENLADEN mit BesucherDEKOLONIALWARENLADEN mit Besucher:innenDEKOLONIALWARENLADEN mit Besucher:innenDEKOLONIALWARENLADEN mit Besucher:innen
Nach dem Festival danken wir den über 3000 Besucher:innen, die sich viele der editierten Interviews zum Teil lange und intensiv angehört haben, die bei der beeindruckenden Performance von KMRU oder der Lesung von Moustapha Diallo waren – Danke für die Bereitschaft zum Zuhören und zum Austausch, damit beginnt das Dekolonisieren ganz konkret …
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